Material & Terrassenzubehör
Der Bau einer Terrasse stellt den Heimwerker oder Architekten vor viele Herausforderungen. Das Wichtigste vorweg: unsere Erfahrung hat gezeigt, dass der größte Fehler häufig am Anfang gemacht wird. Planen Sie Ihre Terrasse immer groß genug! Bei zu kleinen Terrassen haben Sie regelmäßig Probleme, Tische oder Stühle aufzustellen. Eine nachträgliche Vergrößerung ist außerdem mit einem großen Aufwand und nicht selten hohen Kosten verbunden. Ferner sollten Sie auf eine optische Harmonie zwischen Haus, Terrasse und Garten achten. Ziehen Sie im Zweifel entsprechende Experten hinzu – vom Architekten bis hin zum Gartengestalter. Denn unsere Erfahrung hat leider gezeigt, dass ein Experte selten die notwendige Fachkompetenz für alle Bereiche besitzt bzw. attraktive Vorschläge und Alternativen übersehen werden.
Baumaterialien für die Terrasse
Jede Terrasse benötigt ein Fundament. Dies kann aus Beton, aus Holzpfeilern oder aus Steinen (Mauern) bestehen. Insbesondere Holzterrassen brauchen bei starker Witterung ein gut durchdachtes Fundament.
Der Bodenbelag von Terrassen kann vielseitig sein und besitzt je nach Material gewisse Vor- und Nachteile. So ist Sandstein robust und hübsch anzusehen, jedoch leider nur eingeschränkt fettabweisend. Dies kann schnell zum Problem werden, wenn beim sommerlichen Grillfest Essensreste auf den Boden fallen. Beton hingegen ist sehr günstig, kann jedoch ohne Kombinationen mit Natursteinen Regenwasser nur sehr schlecht aufnehmen. Doch welche Materialien für Plattenbeläge und Pflasterungen existieren? Nachfolgend eine kleine Auswahl an Terrassenbelägen, die natürlich je nach Konzept auch miteinander kombiniert werden können:
- Betonpflaster
- Natursteinpflaster (z.B. Sandsteinplatten oder Mosaiksteine)
- Klinkerpflaster
- Porphyrplatten
- Fliesen
- Granit
- Verbundpflaster
- Bambusholz
- Holzpflaster (z.B. Rund- oder Kantholz)
- Tropenhölzer (z.B. Garapa, Ipe, Massaranduba oder Bangkirai)
- sonstige Holzarten (z.B. Buche, Kiefer, Lärche oder Eiche)
Selbstverständlich gibt es noch mehr mögliche Terrassenbeläge, die ebenso miteinander kombiniert werden können. Durch die Verzahnung von verschiedenen Materialien ergeben sich häufig Vorteile wie z.B. eine erhöhte Robust- bzw. Widerstandsfähigkeit. Da die Holz- und Fliesenterrasse am Beliebtesten sind, wollen wir Ihnen ein paar wichtige Hinweise für die Planung und den Bau dieser Terrassen geben.
Dekoratives Terrassenzubehör
Wenn Sie auch in Abendstunden Ihre Terrasse benutzen wollen, sollten Sie über eine entsprechende Beleuchtung nachdenken. Auch sollten Sie hier einen eventuellen Weg zur Terrasse miteinbeziehen: dekorative Lampen an den Seiten eines Pflasterweges fördern ein ästhetisches Gesamtbild. Auch kleine Zäune oder sogar niedrige Mauern als Begrenzung Ihrer Terrasse können Ihren neuen Aufenthaltsort optisch nachhaltig aufwerten. Außerdem bilden sie in aller Regel auch sinnvolle Möglichkeiten für den Sichtschutz. Eine besondere Aufwertung der Terrasse stellt eine Pergola dar. Sie dient neben ihrer Funktion als Sichtschutz auch als natürlicher Windschutz. Natürlich erfüllen Bäume, Pflanzen oder Schilfe eine gleiche Funktion. Als Sonnenschutz bieten sich insbesondere Sonnensegel an. Diese gehören zur Familie der Markisen, können jedoch auch problemlos durch Pfosten, Bodenverankerungen und elastische Seile mitten im Garten aufgespannt werden. Auch die Demontage ist im Winter schnell zu bewerkstelligen. Bei Sonnensegel unterscheidet man Dreieckssegel, Trapezsegel oder individuelle Sonderanfertigen. Insbesondere letzteres bietet sich hervorragend für die eigene Terrasse an, da so der Sonnenschutz gezielt auf Ihr Garten- bzw. Raumkonzept abgestimmt werden kann.